Sexistische Werbung? Nein Danke!
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Sexistische Werbung ::
Werbung mit Schock ::
Schock Marilyn Monroe
Schockwerbung Als Schockwerbung werden Reklamen, TV Spots und dergleichen bezeichnet, welche absichtlich mittels des gezielten Einsatzes negativ konnotierter Motive den Zuschauer aufzurütteln versucht und auf eine möglichst grosse, mediale Aufmerksamkeit abzielt. Einer der ersten Marken, die sich dieser Mittel bewusst bedienten, war der Kleiderhersteller Benetton. In einem Werbespot wurde eine verölte Ente gezeigt. Dies ist ein klassischer Fall, in welchem nicht das Produkt des Werbenden im Vordergrund steht, sondern alleine die grösst mögliche Publizität. Häufig werden dafür prononciert Motive, welche mit Elend, Not, Leid oder politischen Tabuthemen behaftet sind, für diese Zwecke ausgewählt. Da eine solche Werbung allein über die ausgelöste emotionale Wirkung funktioniert, ist eine vorrangige Abklärung des kulturellen Hintergrundes von den Zuschauern notwendig. Insbesondere die Sexualität bot sich seit Beginn für aufsehenerregende Reklame an. Leicht bekleidete Frauen in erotischer und lasziver Pose fanden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Weg in die Werbung. Vor allem der Playboy wusste auf solche Weise auf sich aufmerksam zu machen.